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Zwar ist die im Rheinland angebaute Menge eher klein, aber auch in rheinischen Gewächshäusern wachsen Paprika. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

Rote, gelbe und grüne Paprika sind aus dem deutschen Lebensmitteleinzelhandel nicht mehr wegzudenken. Doch was in den meisten Geschäften verkauft wird, sind Importe. Mittlerweile haben auch einige rheinische Gemüseerzeuger in ihren Gewächshäusern Paprika gepflanzt. Dabei werden nicht nur die Standardsorten angebaut, sondern auch Spitzpaprika oder kleinfrüchtige Sorten. Die Verbraucher können also auch bei Paprika mittlerweile auf heimische Herkünfte zurückgreifen.

Paprika sind so beliebt wegen ihrer vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten. Roh, als Snack zwischendurch, gefüllt mit Hackfleisch, in Streifen geschnitten im Salat oder gegrillt: bei herzhaften Gerichten sind dem Einsatz von Paprika keine Grenzen gesetzt. Hinzu kommt die gute Lagerfähigkeit der Paprikaschoten. Es ist vollkommen unproblematisch, Paprika auf Vorrat einzukaufen. Sollte man es einmal nicht schaffen, die Paprika frisch zu verzehren, können sie sehr gut eingefroren werden. Dazu nur Stiel und Kerne entfernen und in die gewünschte Form schneiden.

Paprika ist überaus gesund. Vor allem der rote Paprika enthält viel Vitamin C. Aber auch die Vitamine A und B sowie die Mineralstoffe Kalium, Magnesium, Zink und Calcium sind enthalten. Während der Gemüsepaprika nicht scharf ist, gibt es bei den eng verwandten Peperoni und Chilischoten, die ebenfalls in manchen Betrieben angebaut werden, mehr oder weniger scharfe Sorten.