Die CORONA-19 Krise verursacht in zahlreichen spanischen Agrarbereichen immense Verluste Neben den riesigen Probleme im onubensischen Beerensektor, melden sich jetzt auch Erzeuger aus anderen Provinzen auf der selben Linie.

Nach Informatione der valencianischen Agrarvereinigung AVA-ASAJA könnte die eingebrochene Nachfrage dazu führen, dass die Produzenten von Artischocken, Erdmandeln und asiatische Produkte bis zu 30% ihrer Ernte vernichten müssen. Geschlossene Restaurantes, ausbleibende Touristen sowie die Schliessung von Wochenmärkten in vielen Gemeinden haben grosse Absatzschwierigkeiten verursacht. Bei Zwiebeln und Kartoffeln dürfte es sie eigentlich nicht geben, da es sich um Grundnahrungsmittel mit grossem Konsum handelt.

ASAJA-Alicante ihrerseits meldet grosse Schwierigkeiten vielen Mispel- und Kirschenproduzenten, deren Kampagne in kaum zwei Wochen beginnen wird. Sie verfügen zurzeit nicht einmal über die Hälfte der für die Ernte benötigten Arbeitskräfte. Wenn bei Mispeln beispielsweise dieses Thema von Regierungsseite nicht schnellstens gelöst wird, könnten möglicherweise 40% der Produktion verlorengehen. So wie es aussieht fällt sie durch den milden Winter und reichhaltige Niederschläge hervorragend ausfallen. Erwartet wird ein Volumen von 13 Mio kg. c.s.