Schulen und Kitas können sich für das Schuljahr 2020/21 wieder für den Bezug von kostenloser Schulmilch sowie kostenlosem Schulobst oder -gemüse bewerben. 250 Mio. Euro stellt die Europäische Kommission dafür insgesamt zur Verfügung.

Auf Deutschland als bevölkerungsreichsten Mitgliedstaat entfällt mit 35,3 Mio. Euro der größte Betrag. Nach Informationen des Landvolk-Pressedienstes stehen für das Segment Schulobst und -gemüse 24,6 Mio. Euro bereit, für die Komponente Schulmilch 10,7 Mio. Euro. Das von Brüssel ausgelobte Programm ist an pädagogische Auflagen geknüpft und soll Kinder bzw. Schülerinnen und Schüler nicht nur über landwirtschaftliche Themen, sondern auch über gesunde Ernährung informieren und sie für eine ausgewogene Ernährung begeistern.

Die Kinder lernen die bunte Vielfalt der Obst- und Gemüsearten sowie den Geschmacksgenuss von Milch aus der Region kennen und erfahren dabei, wo ihr Essen herkommt oder wie es angebaut wird. Es wird also gesundes Essen nicht nur in der Theorie erklärt, sondern mit Milch, Obst und Gemüse werden auch praktische Beispiele für die Umsetzung und den täglichen Speiseplan vermittelt. Die Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen (LVN) bietet auf der Seite www.milchland.de empfohlene pädagogische Begleitmaßnahmen. Dazu zählt die bewährte Initiative „Gemeinsam schmausen in den Pausen" für Grund- und Förderschulen sowie Minimilchbücher für Kindertageseinrichtungen. Gemeinsam mit dem Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium hat die LVN Kitas und Schulen in Niedersachsen und Bremen bereits über den Bewerbungszeitraum vom 16. April bis 5. Mai online über die Seite www.schulprogramm.niedersachsen.de informiert. Quelle: LPD 30/2020

NRW-EU-Schulprogramm: Neue Bewerbungsrunde für Obst und Gemüse ist mit modifiziertem Verfahren gestartet