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Seit Beginn des Alarmzustandes (14. März 2020) hat das spanische Landwirtschaftsministerium regelmässig eine wöchentliche Konsumanalyse veröffentlicht.

Die Daten zeigen, dass der spanische O+G-Konsum ab diesem Zeitraum im Vergleich zu denselben Wochen in 2019 wesentlich zugenommen hat. Die letzten vorliegenden Informationen betreffen die KW 20 (11.-17.5.20 – 9. Woche der Ausgangssperre). Aus ihnen gehen hervor, dass die Spanier 34% mehr Gemüse und 16,5% mehr frisches Obst als in derselben Woche in 2019 gekauft haben. Damit hält die hohe Nachfrage, die seit Beginn des Alarmzustandes zu verzeichnen ist, weiter an.

Obwohl keine individuellen Daten für jedes Produkt vorliegen, gab es die grössten Absatzsteigerungen bei Kartoffeln, Zwiebeln, Salate, Paprika, Kohl, Tomaten und grüne Bohnen. Bei Obst profitierten Orangen, Mandarinen, Zitronen, Äpfel und Birnen, während der Verkauf von Erdbeeren, Wassermelonen und Trauben drastisch zurückging. Quelle: FEPEX