Clementinas de Castellón

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Nach Informationen des spanischen Branchenverbandes FEPEX ist das Ziel dieses Projektes, das marokkanische Agrar-Bruttoinlandsprodukt zu verbessern und die Exporte in zehn Jahren zu verdoppeln. "Generation Green 2020-20" liegt im Rahmen des Plans "Grünes Marokko", der in 2008 von der marokkanischen Regierung in Gang gesetzt wurde.

Der Minister für Landwirtschaft, Seefischerei und ländliche Entwicklung sowie Wasser und Wälder, Aziz Akhannochu, erklärte bei der Präsentation: "Der Plan "Grünes Marokko" hat die Vervielfachung des landwirtschaftlichen BIP und der Agrarepxorte ermöglicht, sowie gestiegene Investitionen und die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Jetzt muss eine neue Strategie umgesetzt werden, die auf zwei großen Säulen beruht. Einerseits die Entstehung einer neuen landwirtschaftlichen Mittelschicht (350.000 oder 400.000 neue Haushalte), das Auftreten einer neuen Unternehmergeneration durch die Nutzung von einer Mio Hektar Kollektivland, sowie die Schaffung von 350.000 Arbeitsplätzen. Die andere Säule ist die Entwicklung der Agrarsektoren mit dem Ziel, die Exporte und das landwirtschaftliche BIP bis 2030 zu verdoppeln und die Nahrungsmittelversorgung durch die Modernisierung von 12 Großhandels- und traditionellen Märkten zu verbessern."

Eine weitere Strategie ist "Forêts du Maroc" zur Entwicklung von Wasser und Wäldern. Parallel dazu soll auch das Bewässerungsnetz in den landwirtschaftlichen Betrieben modernisiert werden, insbesondere in den Betrieben mit der höchsten Wertschöpfung. Daneben wird der Bau einer Entsalzungsanlage weiter fortgesetzt, der das Ergebnis einer öffentlich-privaten Partnerschaft ist.

Mit einer Fläche von 20 Hektar hat diese Entsalzungsanlage, die 40 Kilometer südlich von Agadir im Souss-Massa-Nationalpark liegt, unter anderem zum Ziel, die Wasserversorgung für das gesamten Gebiet von Agadir sicherzustellen, sowie die Bewässerung der Chtouka-Ebene (15.000 Hektar), eines der wichtigsten Gartenanbaugebiete Marokkos. Geplant ist, die landwirtschaftlichen Aktivitäten in dieser Region zu erhalten, insbesondere Kulturen mit hoher Wertschöpfung, sowie die Erfahrungen des privaten Sektors zu nutzen. Das Gebiet Souss-Massa deckt mehr als 84% und 65% der marokkanischen Gemüse- und Citrusexporte ab.

Für FEPEX spiegelt die neue marokkanische Strategie zur landwirtschaftlichen Entwicklung das Engagement von Marokko wider, die O+G-Exporte zu fördern und die dafür notwendigen Maßnahmen umzusetzen. Der Verband ist der Ansicht, dass die Zunahme exportfähiger marokkanischer O+G-Produkte die negativen Auswirkungen noch verstärkt, die die marokkanischen Herkünfte bereits jetzt auf die spanischen und innereuropäischen O+G-Produktionen ausüben. Quelle und Foto:FEPEX