Ende Juli wurde in Santa Cruz de Tenerife die erste Vereinigung der kanarischen Erzeugerorganisationen für Avocados vorgestellt. Nach Angaben der kanarischen Landesregierung wird Asguacan u.a. an der Entwicklung einer Garantiemarke arbeiten, die für die angeschlossenen Erzeugerorganisationen Nutzungsregeln, Normen für Qualitätsstandards und Anbaumethoden vorschreibt.

Gleichzeitig wird die Vereinigung gemeinsame Richtlinien erarbeiten, die über die Erzeugerorganisationen zu den Produzenten gelangen, mit dem Ziel, gemeinsame Qualitätsstandards für kanarische Avocados zu erreichen. Das liegt im Rahmen der bereits bestehenden Produktionssteigerung und der Notwendigkeit, kanarische Avocados auf der Iberischen Halbinsel und den europäischen Märkten zu kommerzialisieren, die ihren Ansprüchen gerecht werden. Dabei will man sich auf den Wettbewerbsvorteil durch Qualitätsdifferenzierung stützen.

Weitere konkrete Ziele von Asguacan sind: Entwicklung aller Aktivitäten, die zur Situationsverbesserung des kanarischen Avocadosektors beitragen; Vertretung der Erzeugerorganisationen vor den Verwaltungsbehörden; Förderung der Eingliederung von Produzenten in eine Erzeugerorganisation; Erhalt und Management einer Garantiemarke oder g.g.A (geschützte geografische Angabe); Durchführung von Promotionaktionen für kanarische Avocados; Abschluss einer Kollektivversicherung sowie Förderung der Forschung im Bereich Anbau und Behandlung von Avocados. Quelle und Foto: gobcan