Clementinas de Castellón

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Bis Oktober dieses Jahres sind die spanischen O+G-Importe mengenmäßig um 6,3% und wertmäßig um 4% auf insgesamt 2,9 Mio t und 2,674 Mrd Euro gestiegen, was nach Angaben der FEPEX Ausdruck eines zunehmend kompetitiven und globalisierten Marktes ist und auf derselben Linie liegt wie die übrigen EU-Märkte.

Die Gemüseimporte von Januar bis Oktober 2021, so die aktuellen Daten der spanischen Generalzolldirektion, beliefen sich auf 1,2 Mio t, 2% mehr als im Vergleichszeitraum 2020 und erreichten einen Wert von 694 Mio Euro. Die größten Gemüsemengen entfielen auf Kartoffeln mit 660.223 t, gefolgt von Tomaten 148.009 t, grünen Bohnen 96.260 t und Zwiebeln mit 91.407 t.

Die Obsteinfuhren erreichten in den ersten zehn Monaten 2021 ein Volumen von 1,7 Mio t (+10%) im Wert von 1,98 Mrd Euro (+4%). Die wichtigsten Produkte verzeichneten ein starkes Wachstum, mit Ausnahme von Orangen. Bananen sind mit 304.738 t und 18 % mehr als in den gleichen Monaten des Jahres 2020 die meistgekaufte Frucht, gefolgt von Avocados mit 194.537 t (+26%). Es folgen Äpfel mit 151.406 t (+6%) und Ananas mit 135.408 t (+15%). Auch Kiwis stiegen mit 130.815 t (+12%) und Wassermelonen mit 112.397 t (+3%). Die Importe von Orangen dagegen erreichten nur 166.2014 t, was einem Rückgang von 9 % entspricht.

Das Sortiment an importiertem O+G ist breit gefächert, was Ausdruck der Diversifizierung der Einkäufe ist. Laut dem Dachverband FEPEX ist auch eine anhaltend positive Entwicklung zu verzeichnen, gefördert durch die gesetzlichen Rahmenbedingungen sowohl in der Produktion als auch im Handel. Quelle: Fepex