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El sector citrícola valenciano estima en 131 millones de euros las pérdidas de la campaña y reclama medidas que garanticen su pervivencia en el futuro

Gestern fand in Valencia eine Krisensitzung über die aktuelle Situation der valencianischen Citruswirtschaft statt. Teilnehmer waren die valencianischen Agrarcooperativen sowie die Agrarorganisationen LA UNIÓ, AVA und FEPAC.

Insgesamt schätzten die Teilnehmer die Verluste der valencianischen Citrusbranche in der Saison 2016/17 auf 131 Mio Euro. Was den Export angeht, sind die Ausfuhren nach offiziellen Daten per Ende Januar 2017 im Vergleich zur Vorsaison mengenmässig um 1% und wertmässig um 5% zurückgegangen. Besonders ernst ist die Situation z.B. für die Produzenten von Madarinen, von denen 1% weniger exportiert wurden und 9% weniger Einnahmen brachten.

Nach Angaben der Teilnehmer ist der Citrusanbau im Land Valencia durch mehrere Faktoren bedroht: fehlender Generationswechsel (nur 6% der Inhaber der valencianischen Agrarbetriebe sind jünger als 35 Jahre gegenüber 50% die über 65 Jahre alt sind.); kontinuierlich sinkende Einnahmen der Erzeuger; keine Gegenseitigkeit bei den Konditionen für den Zugang zu den EU-Märkten im Vergleich zu den Produkten aus Drittländern oder phytosanitäre Bedrohungen durch Schädlinge und Pflanzenkrankheiten, die sie den laxen Pflanzenschutzkontrollen an den Grenzen einiger EU-Mitgliedsländer zuschreiben.

Um dieses Panorama zu bewältigen, forderte die Branche die regionale und nationale Regierung unter anderem dazu auf, Massnahmen zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit des valencianischen Citrusanbaus zu treffen; den Generationswechsel zu unterstützen, die Position der Produzenten in der Lebensmittelkette zu stärken oder Mechanismen einzuführen, die die Einnahmen der Erzeuger schützen. Des weiteren gab es noch Forderungen inbezug auf die Gemeinsame Agrarpolitik, der Citrusimporte aus der südlichen Hemisphäre, Agrarversicherungen und Steuerpolitik. C.S.