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Nach neuesten Daten des spanischen Ministeriums für Wirtschaft und Wettbewerbsfähigkeit hat Spanien im September 617.302 t frisches Obst und Gemüse (+3%) im Wert von 585,5 Mio Euro (+2%) exportiert, während die Importe mit 287.989 t um 24% und der Umsatz mit 192,7 Mio Euro um 3% gestiegen sind.

Der Exportanstieg liegt in erster Linie bei frischem Obst. Erreicht wurden 416.647 t (+7,8%) und 391,1 Mio Euro (+6%). Bei frischem Gemüse gingen die Ausfuhren mit 200.655 t um 5,6 % und 174,3 Mio Euro um 6 % zurück.

Auf der anderen Seite importierte die iberische Halbinsel im September 2017 172.934 t (+13,6%) frisches Obst im Wert von 145,4 Mio Euro (+4%). Bei Gemüseprodukten waren es 115.055 t (+45,5%) und 47,2 Mio Euro (+0,5%).

Nimmt man die Gesamtzahlen von Januar bis September stellt man fest, dass die spanischen O+G Importe ein höheres Wachstum verzeichnen als die Exporte. Während die Einfuhren mit 2,2 Mio t und einem Umsatz von 1,898 Mrd Euro einen Zuwachs von 5,5% bzw. 7,8% erreichten, nahmen die Exporte mit 9,1 Mio t und 9,388 Mrd Euro nur um 1,7% bzw. 3% zu.

Der Branchenverband FEPEX ist über das kontinuierliche Wachstum der O+G Importe von einem so bedeutenden Erzeugerland wie Spanien sehr besorgt. Hinzukommt, dass auch die interne Nachfrage nicht steigt. Nach Daten des spanischen Landwirtschaftsministeriums ist der Pro-Kopf-Verbrauch bis August mengenmässig um 3,3 % und ausgabenmässig um 0,8% gesunken. Quelle: FEPEX