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In verschiedenen Anbauzonen von Murcia und Almería (Campo de Cartagena, Lorca, Águilas und Pulpí) kam es am letzten Wochenende bei Salatkulturen durch niedrige Temperaturen, teilweise unter Nullº, zu Frostschäden.

Das melden die Mitgliedsunternehmen des Branchenverbandes Proexport. Zusätzlich zu dieser ungünstigen Wettersituation für die Produktion von Blattgemüse kommt der Exportrückgang von Eisbergsalat, wodurch sich das Salatangebot allgemein verringert. Nach Daten von Proexport haben die Mitglieder in der KW 47 14,36 % weniger exportiert als in derselben Woche in 2016.

Die Auswirkungen der niedrigen Temperaturen mit Windböen zwischen 40 und 50 km/h werden sich in den nächsten Tagen bei der Produktion und Ernte der betroffenen Kulturen zeigen. Hinzukommt eine Austrocknung der Pflanzen und Verlust von Blattmasse. Um die gewohnten Qualitätsstandards aufrecht zu erhalten, empfiehlt Proexport seinen Mitgliedern, die Märkte nur mit einwandfreien Produkten zu beliefern damit Zurückweisungen und teure Reklamationen von Seiten der Kunden vermieden werden.

Nach Wettervorhersagen wird es in den kommenden Tagen zu keiner Veränderung kommen. Die niedrigen Temperaturen in den verschiedenen Anbauzonen werden sich über die ganze Woche hinweg halten (Torre Pacheco 6-8ºC; Águilas 7-8ºC; Lorca 1-4º C und Pulpí 3-6º).

Spanien exportierte in der Saison 2016-17 insgesamt 741.781 t Salat für den Frischverzehr. 534.390 t davon (72,04%) kamen aus Murcia. Wichtigste Abnehmerländer sind Deutschland und Grossbritannien. Quelle: Proexport