(R.P.) Bei fast allen almeriensischen Gemüsesorten sind die Mengen zurückgegangen.

Das hat sich auf die Erzeugerpreise ausgewirkt. Nach Wochen mit Rekordzahlen sind die Tomatenanfuhren in der KW 10 aufgrund der Wetterlage stark gesunken, besonders bemerkbar machte sich das bei Tomaten pera (-35%).

Für Tomaten longlife gab es in der KW 10 im Durchschnitt 0,30 €/kg; Strauchtomaten 0,50-0,30 und Tomaten pera brachten 0,58-0,34 €/kg.

Die Mengen an Paprika California gelb sind in der KW 10 um die Hälfte zurückgegangen und auch der Preis hat nachgegeben. An Paprika california rot gab es ebenfalls weniger, wenn auch in geringerem Maße. Die Nachfrage ist jedoch nach wie vor gross, so wie auch für california grün. Bezahlt wurden in den almeriensischen Vermarktungszentren (€/kg): Paprika california gelb im Durchschnitt 0,58; rot 0,80-0,60; grün 0,90-0,47. Kleinere Mengen machen sich auch bei den übrigen Paprikasorten bemerkbar. Lamuyo grün brachte 0,80-0,60; rot im Durchschnitt 0,78; italiano grün 1,38-1,10 und rot 0,85-0,57.

Die holländische Produktion von Schlangengurken ist mengenmässig sehr relevant und bedeutet für die spanischen Herkünfte eine grosse Konkurrenz. Die Erzeugerpreise im Ursprung lagen in der KW 10 bei 0,40-0,20 €/kg; Typ francés im Durchschnitt 0,50 und corto 0,67-0,30.

Die almeriensischen Zucchinimengen sind auch erheblich zurückgegangen (ca. -30%), und brachten etwas höhere Preise: Zucchini fino bis 0,56 €/kg und gordo bis 0,45 €/kg. Das Aufkommen von Auberginen ist um ca. 40% zurückgegangen, aber die Nachfrage ist auch nicht so gross. Für gestreifte Auberginen wurden 0,87-0,30 €/kg bezahlt und für lange 0,25-0,15.

Almería: Höheres Angebot an Tomaten und Gurken