Nach aktualisierten Daten der spanischen Zoll-Generaldirektion hat Spanien in den ersten beiden Monaten dieses Jahres 2,3 Mio t (+0,6%) Obst und Gemüse im Wert von 2,494 Mrd Euro (¬7,3%) exportiert.

Die Entwicklung in diesem Zeitraum verlief unterschiedlich. Gemüse verzeichnete zwar mit 1,2 Mio t (+8,4%) einen Mengenzuwachs aber mit einem Umsatz von 1,31 Mrd Euro einen deutlichen Wertverlust (-13,5%).

Die exportierten Mengen sind bei den wichtigsten Produkten in diesem Zeitraum gestiegen: Tomaten 228.520 t (+3%); Salate 205.687 t (+19%); Pprika 188.952 t (+8%); Gurken 172.803 t (+3%) und Kohlgemüse 138.394 t, während der Wert stark zurückgegangen ist, vor allem bei Tomaten mit 257,5 Mio Euro (-11%); Salate 163,1 Mio Euro (-20,5%); Paprika 264 Mio Euro (-8%); Gurken 184,3 Mio Euro (-12%) und Kohlgemüse 130,5 Mio Euro (-14%).

Dieser Mengenzuwachs und Wertverlust fand sowohl im Januar als auch im Februar statt und ist nach Ansicht des Branchenverbandes FEPEX im Wesentlichen auf die Entwicklung in den gleichen Monaten des Jahren 2017 zurückzuführen. Damals kam es in ganz Europa witterungsbedingt zu einem grossen Rückgang der Gemüseproduktion begleitet von einem erheblichen Preisanstieg. Hinzukommt der starke Druck der Importware auf den europäischen Märkten – trotz der niedrigen Preise.

Bei frischem Obst dagegen sank das Exportvolumen um 7% auf 1 Mio t und die Einnahmen stiegen mit 1,183 Mrd Euro um 0,6% leicht an. Citrusfrüchte, Hauptprodukt in diesem Zeitraum, verzeichnen einen Mengenrückgang. Auch die Exporte von Kakis gingen mit 24.736 t um 34% zurück. Dagegen sind die Ausfuhren von Äpfeln mit 20.736 t um 14% und Birnen mit 14.492 t um 34% gestiegen. Umsatzmässig erreichten sie 16 Mio Euro (+34,5%) bzw. 9,2 Mio Euro (+23%). An Beerenobst (Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren und Brombeeren) wurden in diesem Zeitraum 51.282 t exportiert (+8,5%) im Wert von 209,4 Mio Euro. FEPEX/c.s.