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Die Forschung nach neuen Beerensorten sowie die Möglichkeiten neuer Märkte in Asien und im Nahen Osten sind zwei der Hauptthemen auf dem 4. Internationalen Kongress für Frutos Rojos (rote Früchte), der vom 20.-21. Juni in Huelva/Andalusien stattfindet.

Der Kongress bietet ein umfangreiches Programm zur Analyse der aktuellen Situation und den zukünftigen Herausforderungen der Branche. Er fördert Unternehmentreffen und die Präsentation von Serviceleistungen und Produkten für den Sektor. Die Forschung nach neuen Sorten wird eines der Starthemen auf diesem Kongress sein. Sprecher ist u.a der Forschungs-Koordinator für das Pflanzenverbesserungsprogramms für Erdbeeren der Universität von Florida. Inbezug auf neue Märkte findet u.a. ein Vortrag über die Situation der Supermärkte in den Arabischen Emiraten statt. Ausserdem werden die Tendenzen der europäischen Grossflächen anaylisert mit besonderem Schwerpunkt auf die Herausforderungen und Chancen von Beerenfrüchten auf dem deutschen Markt.

Besondere Aufmerksamkeit schenkt der Kongress der Entwicklung von Heidelbeeren, ein Produkt, das in den letzten Jahren einen enormen Aufschwung erlebt hat. In dieser Linie wird auch das spezifische Beispiel von Argentinien vorgestellt. Emilio Martín, Duathlon-Weltmeister präsentiert die Ergebnisse der von dem Heidelbeerkomitée von Freshuelva unter dem Motto „#Diloconarándanos" durchgeführten nationalen Werbekampagne für Heidelbeeren, die auf den gesunden Eigenschaften dieses Produktes basiert.

Die spanischen Beerenbranche verzeichnet in den letzten Jahren ein starkes Wachstum. In 2017 hoben sich besonders die gestiegenen Exporte von Himbeeren mit 45.809 t (+21%) im Wert von 346 Mio Euro (+12%) und Heidelbeeren mit 46.510 t (+27,4%) und 274,7 Mio Euro (+5,5%) hervor. In diesem Jahr ist die onubensische Anbaufläche für Beerenfrüchte um 11,12% gestiegen und liegt bei 11.145 ha. Fepex/c.s.