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Spanien importierte im April 2018 nach Daten der spanischen Zolldirektion 320.084 t frisches Obst und Gemüse im Wert von 279 Mio Euro. Das ist im Vergleich zu demselben Monat in 2017 ein Wachstum von 21% bzw. 18%.

Von der Gesamtmenge entfielen auf frisches Obst 170.867 t (+29%) und 209 Mio Euro (+30%). Die Bananenimporte verzeichnen die höchste Zunahme. Auffallend sind aber auch gestiegenen Mengen bei Wassermelonen mit 19.230 t (+56%) und einem Umsatz von 12 Mio Euro (+27%); Avocados 10.585 t (+48%) und 23 Mio Euro (+40%) oder Kiwis mit 9.839 t (+23%) und 14,8 Mio Euro (+28%). Im Gegensatz dazu sind die Apfelimporte mit 16.244 t um 17% zurückgegangen.

Die Gemüseeinfuhren sind im April 2018 mit 149.217 t um 12% gestiegen, während der Umsatz um 7% gesunken ist und 70,3 Mio Euro erreichte. An grünen Bohnen wurden 10.635 t (+25%) importiert und Zwiebeln 18.728 t (+193%). Kartoffeln verzeichnen mit 88.834 t ein leichtes Minus von 1%.

Das starke Importwachstum im April verstärkt den Aufwärtstrend der ersten drei Monate des Jahres und bleibt auf derselben Linie wie in den letzten Jahren. Das beweist nach Meinung des Branchenverbandes FEPEX die Notwendigkeit, Massnahmen zu ergreifen, um bei bestimmten Produkten die Wettbewerbsfähigkeit wieder zurückzugewinnen.

Von Januar bis April 2018 hat Spanien 527.937 t (+6%) frisches Obst und Gemüse im Wert von 674,3 Mio Euro importiert. Davon entfielen auf Obst 527.937 t (+8%) und 674 Mio Euro (+16%) und auf Gemüse 615.300 t (+4%) und 304.5 Mio Euro (-16%). Fepex/c.s.

Spanien: im April postive Entwicklung der Obst-und Gemüseexporte