agronoticias.es

Der Konsum von frischem Obst und Gemüse in den spanischen Haushalten ging im ersten Quartal 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,9% auf 1.801 Mio kg zurück und die Ausgaben sanken um 1,6% auf 2,732 Mrd Euro, so die neuesten aktualisierten Daten des Konsumpanels des spanischen Landwirtschaftsministeriums.

Der Rückgang ist in erster Linia auf den Konsum vom Obst mit 937 Mio kg (-5%) und Kartoffeln mit 233 Mio kg (-5%) zurückzuführen, während der Gemüseverbrauch mit 631 Mio kg um 1,2% gestiegen ist.

Bei Gemüse fällt der Konsumzuwachs bei Tomaten, dem Hauptgemüse der spanischen Haushalte, auf. Erreicht wurden in diesem Zeitraum 121 Mio kg (+1,8%). Auch bei Paprika stieg der Konsum mit 48 Mio kg um 9,5%, während die Nachfrage nach Zwiebeln mit 78 Mio kg und Salat mit 36 Mio kg um 1,9% bzw. 12,7% zurückgegangen ist.

Bei Obst ist der Konsum bei vielen Produkten gesunken. Darunter Äpfel, Birnen, Erdbeeren oder Kiwis. Zugenommen hat die Nachfrage nach Bananen und Melonen.

Für den Branchenverband FEPEX verstärken die Daten im ersten Quartal den Abwärtstrend beim Konsum von Obst und Gemüse, was besonders den Sektor beunruhigt. Trotzdem wird positiv bewertet, dass der Gemüseverbrauch ausserhalb der Haushalte wächst, was aus Daten des spanischen Landwirtschaftsministeriums aus 2017 hervorgeht. Nach dem „Report on Food Consumption in Spain in 2017" ist Gemüse bei der Außer-Haus-Verpflegung die Kategorie mit der höchsten Menge (31,9 kg). Quelle: Fepex