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Spanien exportierte nach aktuellen Daten der Generalzolldirektion von Januar bis Juli 4,2 Mio t (-1%) frisches Obst und Gemüse im Wert von 8,241 Mrd Euro (+/-0). Die Importe in demselben Zeitraum erreichten 1,9 Mio t (+11%) und 1,65 Mrd Euro (+8%).

Der Rückgang der Exportmengen ist vor allem auf Obst zurückzuführen, von dem in den ersten sieben Monaten des Jahres mit 4,2 Mio t 5,3% weniger ausgeführt wurden, während der Umsatz um 2,6% gestiegen ist und 4,852 Mrd Euro erreichte. Auffallend sind die gesunkenen Mengen bei den wichtigsten Steinobstsorten: Pfirsiche 199.551 t (-20%) und 227 Mio Euro (-5,4%); Nektarinen 198.913 t (-26%) und 249,6 Mio Euro (¬9%) und Pflaumen 23.880 t (-43%) und 32,4 Mio Euro (-29%). Aber auch die Ausfuhren von Erdbeeren sind mit 264.513 t und 557,7 Mio Euro um 11% bzw. 2% zurückgegangen. Zulegen dagegen konnten Heidelbeeren (52.689 t +18,5%) und Himbeeren (37.966 t +8%).

Von der gesamten Exportmenge in diesem Zeitraum entfielen auf Gemüseprodukte 3,4 Mio t (+4,7%) im Wert von 3,388 Mrd Euro (-3,7%). Hervorzuheben sind Tomaten mit 547.603 t (-0,6%) und 607 Mio Euro (¬10,5%); Salate 545.902 t (+12%) und 451 Mio Euro (+2%) und Paprika 477.364 t (+10%) und 628,7 Mio Euro (-2%).

Auf der anderen Seite importierte Spanien von Januar bis Juli 1,9 Mio t frisches Obst und Gemüse. Davon entfielen auf Obst 1,05 Mio t (+8,6%) im Wert von 1,194 Mrd Euro (+15%) und auf Gemüse 913.244 t (+13%) und 456,1 Mio Euro.

Bei Gemüse gibt es neben Kartoffeln, deren Importe mit 553.945 t um 11,25% gestiegen sind, auch starke Zuwächse bei Produkten, bei denen Spanien selber ein führender Produzent und Exporteur ist, wie beispielsweise Tomaten (71.564 t +11%), Paprika oder Zwiebeln. Bei Früchten hält das starke Wachstum von Exoten wie Ananas, Bananen, Mangos und Avocados an. FEPEX