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Die Agrarorganisation Asaja-Murcia hat die erste Hälfte der Citrussaison 2018-19 als katastrophal und ausgesprochen negativ bezeichnet. Ihrer Meinung nach liege die Schuld bei den Herkünften aus der südlichen Hemisphäre, besonders Südafrika, die mit ihren Mengen die spanische Citrusbranche erheblich schädigen würde.

Der Generalsekretär der Organisation, Alfono Gálvez, erklärte: „Der Sektor erlebt eine atypische Kampagne, die durch den Streik der Gelbwesten in Frankreich stark betroffen ist und gleichzeitig von der Invasion von Citrus aus Drittländern, so wie Südafrika, die unseren Verkäufen auf den internationalen Märkten grossen Schaden zufügen." Er wies weiterhin nachdrücklich darauf hin, dass es unerlässlich sei, den spanischen Citrussektor effektiv zu restrukturieren, die Produktionskosten zu senken und die Internationalisierung auf Märkten in Asien, den Arabischen Emiraten und den USA weiter voranzutreiben, um die Exporte zu deskonzentrieren und weiter zu diversifizieren. "

„Wir können nicht länger zulassen, dass unsere Orangen und Mandarinen derzeit ungepflückt an den Bäumen hängen und die erzielten Preise lächerlich sind," sagte er weiter.

Hoffnung auf die 2. Saisonhälfte
Im diesem Zusammenhang meinte er aber auch, dass die Bewertung für die 1. Saisonhälfte zwar sehr negativ ausfalle, die Branche aber die Hoffnung hätte, dass es in der 2. Hälfte, ab Januar, für die Produzenten besser laufen würde, mit einer Erholung der Preise und mehr Dynamik bei den Käufen im Campo sowie auf den Auslandsmärkten. Asaja Murcia/c.s.

Citruspreise Valencia Woche 50/2018

Citruspreise Valencia Woche 50/2018