Nach Daten der spanischen Zollgeneraldirektion hat Spanien im ersten Quartal 2019 ein Volumen von 3,8 Mio t Obst und Gemüse im Wert von 4,04 Mrd Euro exportiert. Das ist im Vorjahresvergleich ein Wachstum von 8% bzw. 5%.

Auf Gemüse entfielen in diesem Zeitraum 2 Mio t (+5%) und 2,194 Mrd Euro (+12%). Die wichtigsten Produkte waren Tomaten mit 300.000 t und 397 Mio Euro (+2%); Paprika 467 Mio Euro (+16%); Salate 300 Mio Euro (+18%); Gurken 268.245 t (+14%) und 241 Mio Euro (+4%) und Kohl 218.613 t (+19%) und 227 Mio Euro (+27%).

Die exportierten Obstmengen verzeichnen mit 1,8 Mio t ein Wachstum von 10% während der Umsatz um 2% zurückging und 1,846 Mrd Euro erreichte, was in erster Linie auf die schlechte Citruskampagne zurückzuführen ist. Trotzdem entfallen auf Citrus die grössten Ausfuhren. Mit grossem Abstand folgen Erdbeeren mit 126.376 t (+26%) und einem Umsatz von 303 Mio Euro (+14%).

Das grösste Exportgebiet ist Andalusien mit 1,4 Mio t (+12%) und 1,919 Mrd Euro (+13%). An zweiter Stelle liegt das Land Valenca mit 1,2 Mio t (+11%) und 1,069 Mrd Euro (-4%) gefolgt von Murcia mit 692.789 t (-1%) und 677 Mio Euro (+5%).

Hauptabnehmer mit 3,5 Mio t (+7%) und 3,753 Mrd Euro (+5%) war die EU (93% der Gesamtexporte). In die europäischen Nicht-EU-Mitgliedsländer gingen 263.462 t im Wert von 287 Mio Euro. Davon entfielen auf die Schweiz und Norwegen insgesamt 160.225 t und 155 Mio Euro.

Auf der anderen Seite sind die spanischen O+G-Importe im ersten Quartal 2019 mit 895.144 t und 804 Mio Euro um 9% bzw. 15% gestiegen, wobei Kartoffeln nach wie vor mit 314.748 t (+7%) und 113 Mio Euro (+107%) das wichtigste Produkt waren.

Für den Branchenverband FEPEX spiegeln die Statistiken des Aussenhandels eine Erholung der spanischen Exporte von frischem Obst und Gemüse wider, sowohl in Bezug auf Menge als auch Wert, obwohl für wichtige Produkte die negativen Ergebnisse bestehen bleiben. Die Daten zeigen aber auch die Stärke der spanischen O+G-Importe, die immer höhere Wachstumsraten verzeichnen. FEPEX