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Spanien importierte im ersten Halbjahr 2019 ein Volumen von 285.710 t Obst und Gemüse aus Marokko (+1,3%). Nach dem starken Wachstum in den Jahren 2013-2017 (über 100%), liegen die Mengen jetzt praktisch auf demselben Niveau wie in 2018. Wertmässig beliefen sich die Importe auf 466 Mio Euro (-1,6%).

Bei den Produkten gibt es eine zunehmende Diversifizierung und eine bedeutende Zunahme bei den für den spanischen Sektor sogenannten "sensiblen Produkten".
Die Tomatenimporte verzeichnen mit einer Steigerung von 12,89% (36.951 t) das grösste Wachstum, gefolgt von Paprika mit +5,77% ( 39.051 t), während die Einfuhren von marokkanischen grünen Bohnen mit 47.453 t um 15% zurückgegangen sind. Bei Obst fallen die nach wie vor steigenden Importe von Himbeeren, Heidelbeeren und Erdbeeren auf, die in diesem Zeitraum 43.560 t (+20,57%) erreichten.

Für den Branchenverband FEPEX erfordert das starke Wachstum der spanischen Einfuhren von sozial und wirtschaftlich "sensiblen" Produkten die Anwendung von Massnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, um die niedrigeren sozialen und ökologischen Kosten der Drittländer auszugleichen. FEPEX/c.s.

Spanische O+G Importe – Aufwärtstrend ungebrochen

Spanien: starkes Wachstum der Obst- und Gemüseexporte