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Eine Vielzahl von Landwirten und Fachleute des O+G Sektors sowie ein Teil der Bevölkerung (Zahlen sprechen von 14.000 bis 20.000 Teilnehmern) haben gestern auf den Hauptstrassen der Stadt Almería demonstriert, um Politik und Bevölkerung auf die bereits lang anhaltende Strukturkrise der O+G-Branche lautstark aufmerksam zu machen.

Nach Angaben der Organisatoren ASAJA, UPA, COAG , COEXPHAL und ECOHAL ist die Demonstration erfolgreich verlaufen. Sie betonten, dass die Union aller von entscheidender Bedetung sei, um die verfolgten Ziele zu erreichen. Unter dem Motto: "Nuestra Agricultura en Extinción" schlossen sich auch die Provinzen Granada und Málaga an, sowie Zuliefererbetriebe, Stadtverwaltungen und mit dem Sektor verbundene Unternehmen.

Zum Schluss der Demonstration wurde ein Manifest mit den Forderungen des Sektors vorgelesen, die u.a. darin bestehen:
-gutes Wasser zu erschwinglichen Preisen und Sauberkeit im campo
-einen ländlichen Hygieneplan und Auflösung der illegalen Siedlungen, die grossen Imageschaden verursachen.
-Kostenreduzierung bei Energie, Wasser und Steuern
-Kontrollen der Drittlandsimporte und Zolltarife, Wiedereinführung von Einfuhrbescheinigungen
-Überprüfung der Mindesteinfuhrpreise für Erzeugnisse aus Drittländern
-EU-Regulierungsmechanismen, um kommerzielle Auflagen des europäischen LEH zu verhindern
-Kontrollstellen zur Durchsetzung dieser Gesetze
-Verbot von Lockvogelangebote des LEH zu Lasten der Erzeuger

Sowohl Agrarorganisationen als auch Vermarktungsverbände hoffen, dass es nach dieser Demonstration ein Vorher und Nachher der Situation des O+G-Sektors geben wird. Man werde jedoch weiterhin zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass der Gartenbau in Almería wettbewerbsfähig bleibe. Quelle und Foto: Coexphal/ c.s.

Der almeriensische Obst- und Gemüsesektor mobilisiert sich