Clementinas de Castellón

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Die Europäische Kommission hat heute ihre Ausgabe 2019 des Verbraucherbarometers für Verbraucherbedingungen veröffentlicht. Sie zeigt, dass sich der Gesamtabstand bei den Verbraucherbedingungen zwischen den einzelnen Regionen der EU verringert, die Verbraucher stärker über ihren ökologischen Fußabdruck nachdenken und dass das Vertrauen in den Markt durch Verbraucherregeln ermöglicht wird.

Věra Jourová, EU-Kommissarin für Justiz, Verbraucher und Gleichstellung, sagte dazu: „ Die jüngsten Zahlen zeigen, dass mehr als 70 % der Verbraucher den Einzelhändlern vertrauen, ihre Rechte zu achten, aber auch darauf verweisen, dass die Arbeit zur Verbesserung der Bedingungen und des Vertrauens der Verbraucher fortgesetzt werden muss. Die Neugestaltung der Rahmenbedingungen für die Verbraucher wird die Position der Verbraucher und Behörden zudem weiter stärken. Ich freue mich über die zunehmende Sensibilisierung der Verbraucher für ihren ökologischen Fußabdruck beim Einkaufen. Da die Weihnachtszeit näher kommt, möchte ich alle Verbraucherinnen und Verbraucher ermutigen, vertrauenswürdige Händler in Anspruch zu nehmen, über ihre Rechte informiert zu sein und verantwortungsvoll einzukaufen."

Wichtigste Ergebnisse:
Angesichts der zunehmenden Sensibilisierung für die Klimaerwärmung und der weltweiten Plastikverschmutzung wird in der Erhebung festgestellt, dass ein zunehmender Anteil der Verbraucher in der EU die Umweltauswirkungen ihrer Einkäufe berücksichtigt. Bei den umweltbewussteren Verbrauchern in der EU handelt es sich um die südeuropäischen (59 %) und die osteuropäischen Länder (57 %). Eine deutliche Mehrheit der Einzelhändler (71 %) ist der Ansicht, dass Umweltangaben für Produkte oder Dienstleistungen in ihrem Sektor zuverlässig sind.
Die Verbraucherbedingungen verschlechtern sich in Westeuropa, verbessern sich aber weiterhin in anderen Teilen der EU, wobei die südlichen und die östlichen EU-Länder den Abstand zum EU-Durchschnitt verringern. Der Unterschied zwischen dem Land mit der höchsten Punktzahl (Schweden mit 71 %) und dem mit der niedrigsten Punktzahl (Kroatien mit 53 %) ist jedoch nach wie vor beträchtlich.
Mehr als 70 % der Verbraucher vertrauen bei den Einzelhändlern in der EU darauf, dass sie ihre Verbraucherrechte achten. Mehr als 70 % der Einzelhändler finden es deshalb leicht, die Verbraucherschutzvorschriften einzuhalten. Darüber hinaus bewerten die meisten Einzelhändler in der EU die Durchsetzung der Rechtsvorschriften für Verbraucher und Produktsicherheit in ihrem Sektor positiv. Die besten Ergebnisse sind bei der Durchsetzung der Produktsicherheitsvorschriften zu verzeichnen, wo drei Viertel der Einzelhändler die Überwachungstätigkeit der Behörden würdigen.
2018 kaufte rund 60 % der Verbraucher im Internet ein, und diese Zahl steigt trotz großer Unterschiede weiter an. So lag sie in Dänemark bei 84 % und rund 20 % in Rumänien und Bulgarien. Das Vertrauen der Verbraucher in den grenzüberschreitenden Einkauf in anderen EU-Ländern (48 %) ist jedoch deutlich niedriger als beim Online-Einkauf im Inland (72 %).
Hintergrund
Das Verbraucherbarometer für Verbraucherbedingungen misst die Verbraucherbedingungen in den einzelnen Ländern in Bezug auf
1. Wissen und Vertrauen,
2. Einhaltung und Durchsetzung,
3. Beschwerden und Streitbeilegung.

Auch werden im Rahmen der Umfrage die bei der Integration des EU-Einzelhandelsmarkts und beim Online-Handel erzielten Fortschritte untersucht. Ihre wichtigsten Datenquellen sind repräsentative Umfragen bei Verbrauchern und Einzelhändlern in den EU-Mitgliedstaaten sowie mit Island und Norwegen. Quelle: EU-Kommission