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Nach Informationen der Nationalen Plattform zum Schutz des Transportsektors wird der für den 30. Juni angekündigte Transportstreik vorerst nicht stattfinden.

45% der professionellen Mitglieder der Plattformn, die am 26. Juni in den Provinzversammlungen abgestimmt haben, haben sich dafür entschieden, die Verhandlungen mit der Regierung zu akzeptieren, die Aussetzung des Streiks aufrechtzuerhalten und so die Wirtschaft der vom Gütertransport abhängigen Sektore sowie die Bürger selbst nicht zu schädigen, "obwohl wir uns in einer extremen Situation befinden", heißt es in einem Informationsschreiben.

Ausschlaggebend für die Aussetzung des Streiks war ein Vorschlag des spanischen Verkehrsministeriums, der der Plattform in letzter Minute unterbreitet wurde. Demnach soll die Plattform ein maßgeblicher Partner sein bei der Entwicklung eines Gesetzes, wonach keine Transportaufträge erteilt werden dürfen, die nicht kostendeckend sind.

"Dies zeigt die Bedeutung, die die Plattform in den letzten Monaten erlangt hat", heißt es in der Meldung weiter, in dem auch darauf hingewiesen wird, dass "der Streik nur ausgesetzt ist und jederzeit wieder aufgenommen werden kann, wenn die Verhandlungen ungünstig verlaufen oder die Situation dies erfordert".

Der FEPEX angeschlosse Sektor der O+G-Exporteure bewertet die Aussetzung des Streiks als eine positive Entscheidung, da er diesen Sektor aufgrund der extremen Verderblichkeit O+G-Produkte ernsthaft geschadet hätte. 

Spanien – möglicher neuer Transportstreik in Sicht