Clementinas de Castellón

agronoticias.es

Nach aktuellen Daten der Zollgeneraldirektion hat Spanien von Januar bis April 4,8 Mio t frisches Obst und Gemüse (-4%) im Wert von 6,135 Mrd Euro (+1,6%) exportiert und in demselben Zeitraum 1,3 t O+G (+10%) im Wert von 1,247 Mrd Euro importiert.

Den grössten Exportrückgang gab es bei Obst. Ausgeführt wurden 2,3 Mio t (-7%) mit einem Umsatz von 3,027 Mrd Euro (-1%). Nach Citrus entfielen die grössten Mengen auf Erdbeeren, die mit 223.707 t und 514 Euro ein Wachstum von 4% bzw. 16 % verzeichnen.

Die Gemüseexporte erreichten von Januar bis Abril ein Volumen von 2,5 Mio t (-1%) mit einem Umsatz von 3,108 Mrd Euro (+45). Den grössten Rückgang gab es bei Tomaten mit 347.019 t (-13%) und 499 Mio Euro (-1%) und Kohl (304.972 t -7% und 347 Euro -10%)

Die Außenhandelsstatistiken zeigen laut Branchenverband FEPEX ein besorgniserregendes Szenario für die Branche. Sie spiegeln nicht nur die steigenden Importe auf den nationalen Markt wider, sondern auch einen Mengenrückgang der spanischen Exporte u.a. von so bedeutenden Produkte wie beispielsweise Tomaten. Der Präsenzverlust auf dem europäischen Tomatenmarkt zu Gunsten von Herkünften aus Drittländern erfordert dringende Maßnahmen der EU-Kommission, so FEPEX.