Clementinas de Castellón

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Der Bio-Sektor in Spanien entwickelt sich gut. Die Zahlen steigen stetig weiter, sowohl bei der Produktion als auch beim Verbrauch. Dies wird durch den Jahresbericht über die spanische Öko-Produktion bestätigt, der kürzlich von Ecovalia, dem spanischen Verband für ökologische Produktion, vorgestellt wurde.

In Bezug auf die Fläche hatte Spanien im Jahr 2020 2,3 Mio ha, was 10,24 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche entspricht. Im Vergleich zu 2019 sind das 108.441 ha mehr. Hauptkulturen sind Getreide (211.757 ha), Olivenhaine (209.288 ha) und Trockenfrüchte (170.239 ha). Hervorzuheben sei das Wachstum bei Bananen und Exoten (+20 %), Citrus (+16 %) und Trauben (+9 %). Nach Regionen sind Katalonien, Andalusien und Navarra die Gebiete mit den meisten Bio-Flächen.
Der Präsident von Ecovalia, Álvaro Barrera, hob bei der Präsentation des Berichts "den guten Moment hervor, den die spanische Öko-Produktion durchlebt, die wichtigen Fortschritte, die durch die Arbeit und die Anstrengungen aller Akteure des Sektors erreicht wurden, die einmal mehr zeigen, dass die ökologische Produktion agronomisch produktiv, wirtschaftlich rentabel, ökologisch notwendig und eine Antwort auf die Gesundheit ist".
Bezogen auf die Bio-Fläche liegt Spanien derzeit auf Platz drei der Weltrangliste und auf Platz eins in Europa.
Auch beim Konsum ist ein Wachstum zu verzeichnen. Dem Bericht zufolge liegt der Umsatzt in Spanien bei 2,3 Mrd Euro, wobei der Verzehr von Bio-Lebensmitteln um 17 % wächst und die jährlichen Pro-Kopf-Ausgaben 46,50 Euro überschritten haben.